Heute stimmte die UNESCO im spanischen Sevilla dem deutsch-niederländischen Antrag zu, das Wattenmeer zum Weltnaturerbe der Menschheit zu erklären. „Diese Entscheidung erfüllt mich mit viel Stolz und Freude“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete für Nordfriesland und Dithmarschen Nord, Ingbert Liebing.

In Nordfriesland war der Diskussionsprozess um das Für und Wider einer Anmeldung des Wattenmeers zum Weltnaturerbe nicht ganz einfach gewesen, am Ende war diese aber mit breiter Akzeptanz der Bevölkerung erfolgt. Der schleswig-holsteinische Umweltminister Christian von Boetticher und die CDU-Kreistagsfraktionen in Nordfriesland und Dithmarschen hatten das Anmeldeverfahren intensiv begleitet, die Belange der Region eingebracht, um Akzeptanz geworben und so zum erfolgreichen Prozess beigetragen. Mit der jetzt erfolgten Anerkennung des Wattenmeeres als Welterbestätte sind keine zusätzlichen einschränkenden Schutzvorschriften verbunden, sondern diese basiert ausschließlich auf bereits geltendem Recht. Dies war an der Westküste Voraussetzung für die Zustimmung der Kreistage. „Jetzt kann das Wattenmeer in der Liga der größten Naturschätze der Welt mitspielen“, betonte Liebing stolz.


Aus Sicht des CDU-Abgeordneten würden damit die erfolgreichen Bemühungen der Menschen in der Region anerkannt, diese besondere Natur zu schützen und zu erhalten. Die Anerkennung als Welterbestätte sei eine Auszeichnung. Dieses Label biete insbesondere dem Tourismus zusätzliche Vermarktungschancen, wie die Erfahrung anderer Welterbestätten zeige. Gerade die Anerkennung als Welterbestätte zeige die positiven Möglichkeiten, Naturschutz und Tourismus miteinander zu verbinden, erklärte Ingbert Liebing, der sich als Mitglied in den Ausschüssen für Umwelt und für Tourismus im Bundestag für das Welterbe unter vernünftigen Bedingungen eingesetzt hatte.

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