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Presse-Archiv 2009

Liebing: Unternehmen brauchen Geld in der Wirtschaftskrise - neue Angebote nutzen!

15. Mai 2009

„Kreditklemme“ – dieses Schlagwort betrifft zunehmend viele mittelständische Unternehmen, die gerade an der schleswig-holsteinischen Westküste das Rückrat der Wirtschaft darstellen. Ingbert Liebing, CDU-Bundestagsabgeordneter für Nordfriesland und Dithmarschen-Nord, berichtet nach Gesprächen mit zahlreichen Unternehmern im Wahlkreis über das Problem, dass Banken und Sparkassen zunehmend restriktiv bei der Vergabe von Betriebsmitteln – oder Investitionskrediten seien oder trotz historisch niedriger Basiszinssätze deutlich höhere Zinsen verlangen. „Das belastet die Konjunktur zusätzlich. Wichtig ist, dass die Unternehmen, die investieren wollen, auch das dafür notwendige Geld bekommen“, erklärte Liebing. Dafür habe die Große Koalition auch eine Reihe von Hilfsinstrumenten bereitgestellt, die über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) abgewickelt werden. Diese Angebote seien leider viel zu wenig bekannt. Liebing nannte Beispiele:

Zusätzliche Haushaltsmittel hat die Große Koalition für das CO2-Gebäudesanierungsprogramm bereitgestellt, das dem Handwerk Arbeit verschafft und zusätzlich dem Klimaschutz dient.

40 Milliarden Euro stehen als KfW-Darlehen zur Verfügung, die über die Hausbanken abgewickelt werden. Davon stünden noch über 90% zur Verfügung. Zur besseren Abwicklung seien zusätzliche Berater bei der KfW beschäftigt. Zielsetzung sei es, die Anträge binnen 14 Tagen bei der KfW zu bearbeiten. Bei Investitionskrediten übernimmt die KfW sogar 90% Haftung und stellt damit die Hausbank des Unternehmens weitgehend risikofrei.

Darüber hinaus stehen auch Bürgschaften des Landes (im Regelfall bis zur Höhe von 2 Mio. Euro) und des Bundes (im Regelfall bis zu 50 Mio. Euro) zur Verfügung. Für höhere Beträge können auch Bundes- und Landesprogramme kombiniert werden.

„Für den Weg aus der Wirtschaftskrise ist wichtig, dass der Geldfluss funktioniert, und dass die Unternehmen Geld für ihren Betrieb bekommen. Dafür hat die Große Koalition eine Vielzahl von Hilfsinstrumenten und viel Geld zur Verfügung gestellt, um den Absturz der Wirtschaft abzufedern und um Arbeitsplätze zu sichern. Wichtig ist, dass die Angebote auch genutzt werden“, hob der CDU-Politiker hervor.

Informationen über die Kredit- und Bürgschaftsangebote der KfW sind unter www.kfw.de oder unter der Hotline 01801 – 242428 für die gewerbliche Wirtschaft erhältlich.

www.ingbert-liebing.de

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