Zu einem umfangreichen Informationsbesuch kam der CDU-Bundestagsabgeordnete für Dithmarschen-Nord, Ingbert Liebing, MdB, am vergangenen Montag in das Amt Büsum-Wesselburen. Zunächst stand im Büsumer Rathaus ein Gespräch mit Amtsvorsteher Natius, dem büroleitenden Angestellten Jörn Timm, Büsums Bürgermeister Maik Schwartau sowie mit weiteren Bürgermeistern der amtsangehörigen Gemeinden auf dem Programm. Im Rahmen eines zweistündigen Informationsgespräches trugen die Kommunalpolitiker insbesondere die aktuelle Diskussion über den Büsumer Deichbau vor. Liebing konnte berichten, dass auch dank eines Sonderprogramms des Bundes, mit dem jährlich zusätzlich 25 Mio. Euro Bundesmittel für Küstenschutz zur Verfügung stehen, die Finanzierung für alle notwendigen Küstenschutzmaßnahmen auf absehbare Zeit gesichert sei. Mit Interesse nahm Liebing die Diskussionen auf, wie diese Maßnahme am günstigen mit den touristischen Belangen der Gemeinde Büsum in Einklang gebracht werden könne.

Zu den geplanten Entwicklungsmaßnahmen am Büsumer Hafen sagte der CDU-Abgeordnete zu, sich in Kiel bei der Landesregierung für eine Lösung einzusetzen, die die von der Gemeinde gewünschten Projekte eines Mehrgenerationenspielhauses und der Erweiterung der Büsumer Meereswelten ermöglichten. Gerade angesichts der aktuellen Wirtschaftslage sei es wichtig, private Investitionen zu unterstützen.
Mit Interesse, aber auch mit Sorge nahm Liebing Berichte auf, dass die Umsetzung des Konjunkturprogramms II mit deutlichen bürokratischen Hindernissen seitens des Landes erfolge. Nachdem der Bund innerhalb kürzester Zeit insgesamt 10 Milliarden Euro für kommunale Investitionen zur Verfügung gestellt hatte, sei es jetzt wichtig, so schnell wie möglich mit den Maßnahmen beginnen zu können. An mehreren ihm vorgetragenen Einzelbeispielen wurde deutlich, dass das Innenministerium in Kiel unnötige neue bürokratische Hürden aufgebaut habe. Einigkeit bestand in der Runde, dass dieses Konjunkturprogramm sowohl für die Gemeinden wie für den örtlichen Mittelstand und das Handwerk deutliche positive Impulse auslösen könne.

In einem anschließenden Informationsgespräch mit CDU-Kommunalpolitikern aus Büsum und Malte Keller vom Kur- und Tourismusservice Büsum stand insbesondere die touristische Entwicklung im Mittelpunkt.
Am Nachmittag stand Wesselburen auf dem Besuchsprogramm des Bundestagsabgeordneten: Beim Tourismusverein Wesselburen kam Liebing mit der Vereinsvorsitzenden Anke Friccius, der Mitarbeiterin Frau Astrid Wollatz und Bürgermeister Fenske zusammen. Als Mitglied im Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages interessiere er sich nicht nur für die großen Themen der touristischen Zentren, sondern ihm sei auch der Tourismus im ländlichen Raum ein wichtiges Anliegen. Liebing zeigte sich beeindruckt, mit welchem hohen ehrenamtlichen Engagement in der Region ein interessantes und abwechslungsreiches Programm für Gäste auf die Beine gestellt wird.

Den Abschluss des Informationsprogramms machte eine Veranstaltung der Senioren-Union Wesselburen unter Vorsitz von Johannes Bauer. Hier berichtete Liebing über aktuelle Themen der Bundespolitik, wobei die Seniorinnen und Senioren sich insbesondere für die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise interessierten.
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