Am 01. Oktober 2010 feiert der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer seinen 25jährigen Geburtstag und der CDU-Bundestagsabgeordnete für Nordfriesland, Ingbert Liebing, MdB, gratuliert von Herzen: „Ich freue mich, dass bei all den Kontroversen, die in der Vergangenheit geführt wurden, heute die Erkenntnis überwiegt, dass der Nationalpark einen Wert an sich zum Schutz dieses weltweit einmaligen Naturraums darstellt. Es muss aber stets gewährleistet sein, dass dieser Schutz im Einklang steht mit dem Alltag der Menschen, die in dieser Region leben und arbeiten. Dass dies möglich ist, hat Schleswig-Holstein gezeigt und darauf kann die Bevölkerung zu Recht stolz sein.“
Mit Blick auf die heftigen Auseinandersetzungen, die es 1985 bei der Verabschiedung des Nationalparkgesetzes und dessen Verschärfung zwölf Jahre später gab, könne man rückblickend sagen, so Liebing, dass die Chancen dieses Projekts in ganz und gar überzeugender Art und Weise genutzt wurden. In diesem Zusammenhang verweist der CDU-Bundestagsabgeordnete auf die jüngste Errungenschaft, die Auszeichnung des Wattenmeeres als UNESCO-Weltnaturerbe – auch wenn um das Für und Wider einer Anmeldung zum Weltnaturerbe 15 Jahre lang hart gerungen worden sei.
Nachdem die Aufnahme des Wattenmeers in die UN-Welterbeliste bereits am 26. Juni 2009 beschlossen worden war, findet nun am 02. Oktober 2010 die Übergabe der Weltnaturerbeurkunden in Büsum statt. „Diese Auszeichnung, die ich politisch intensiv begleitet habe, erfüllt mich mit großer Zufriedenheit. Der einjährige Probelauf hat gezeigt, dass die Freude über die Auszeichnung überwiegt. Dazu hat aus meiner Sicht entscheidend beigetragen, dass mit der erfolgten Anerkennung keine zusätzlichen einschränkenden Schutzvorschriften verbunden sind, sondern die Auszeichnung ausschließlich auf bereits geltendem Recht basiert“, betonte Ingbert Liebing.
Aus Sicht des CDU-Abgeordneten würden mit der Auszeichnung die erfolgreichen Bemühungen der Menschen in der Region anerkannt, diese besondere Natur zu schützen und zu erhalten. „Jetzt aber gilt es, die Chancen, die sich mit der Auszeichnung verbinden, intensiv zu nutzen - insbesondere die zusätzlichen Vermarktungschancen im Tourismus. Gerade die Anerkennung als Welterbestätte zeigt die positiven Möglichkeiten, Naturschutz und Tourismus miteinander zu verbinden, mehr Menschen für den Schutz des Wattenmeeres zu sensibilisieren und die gemeinsame Verantwortung für das Welterbe wahrzunehmen“, erklärte Liebing abschließend.
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