In seiner heutigen Sitzung konnte der Arbeitskreis Küste der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Herrn Staatsminister Bernd Neumann, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien, als Gast begrüßen. Der Staatsminister, seit vielen Jahren selber Mitglied im Küstenkreis, sprach unter der besonderen Berücksichtigung norddeutscher Aspekte zur Kulturpolitik des Bundes. Hierzu erklärte Ingbert Liebing, Vorsitzender des Arbeitskreises Küste der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag: „Die Kultur ist zu einem ernst zunehmenden Wirtschaftsfaktor und einem Wirtschaftsgut geworden, das zahlreiche Arbeitsplätze schafft. Da ist es gut zu wissen, dass der Norden mit Herrn Staatsminister Neumann über einen genauso engagierten wie kompetenten Ansprechpartner in der Bundesregierung verfügt.“
Mit Blick auf die besondere Bedeutung der Beziehungen zwischen Wirtschaft und Kultur verwies der Staatsminister auf die erfolgreichen Aktivitäten der Bundesregierung im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft, deren Sektor inzwischen 1 Million Beschäftigte zählt und hinsichtlich des Bruttoinlandsprodukts der Automobilindustrie gleichgestellt ist. Viel bewegt habe zudem das Sonderprogramm Denkmalschutz des Bundes (40 Millionen Euro), das insbesondere in der Fläche viel Positives bewirkt habe. Das Programm ermöglicht schnellen fachkompetenten Einsatz zur Sanierung stark beschädigter historischer Baudenkmäler. Die gute Bilanz im Bereich des Denkmalschutzes würdigte der Vorsitzende des Küstenkreises ausdrücklich: „Die Erhaltung der vielfältigen Kulturlandschaften in unserem Land ist eine Aufgabe von gesamtstaatlicher Bedeutung, denn sie macht die Kulturleistung eines Landes deutlich und trägt so dazu bei, den Menschen vor Ort Bindung zu geben. Die fünf UNESCO-Kulturerbestätten im Norden sowie das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer dienen hierfür als überzeugende Beispiele.“ Vor diesem Hintergrund informierte der Staatsminister darüber, dass die norddeutschen Bundesländer, allen voran Hamburg, von zahlreichen Projekten profitiert hätten, die durch die Kulturstiftung des Bundes (KSB) gefördert worden seien und die ganze Breite an Fördermaßnahmen beträfen.
Weiterhin wurde deutlich, dass die norddeutsche Kulturpolitik nicht nur inhaltlich, sondern auch personell auf Bundesebene gut aufgestellt ist. So wirken insbesondere folgende Mitglieder des Arbeitskreises Küste in diesem Politikfeld zusammen:
- Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann aus Bremen,
- der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Börnsen aus Schleswig-Holstein,
- der aus Hamburg stammende Bundestagsabgeordnete Rüdiger Kruse, der als Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Haushaltausschuss des Deutschen Bundestages u. a. für den Haushalt des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien verantwortlich ist, sowie
- die niedersächsische Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann als ehemalige Vorsitzende der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ und Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages.
„Ich freue mich über diese kollegiale Vernetzung, die nicht nur gut für Norddeutschland ist, sondern in der ihr eigenen Hartnäckigkeit zu Gunsten des ganzen Landes dazu beigetragen hat, das trotz aller Sparzwänge der Kulturbereich im diesjährigen Haushalt weitgehend Kontinuität bewahrt hat“, so der Vorsitzende des Küstenkreises, Ingbert Liebing, abschließend.
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