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Besuch der AG Tourismus in Stockholm am 24./25.6.2010

25. Juni 2010

 


Die AG Tourismus in der Residenz des
deutschen Botschafters in Stockholm,
im ehemaligen Haus des Managers der
Pop-Formation „ABBA“, die hier unter
anderem schon rauschende Feste feierte.

Vier Tage lang war der CDU-Bundestagsabgeordnete für Nordfriesland und Dithmarschen-Nord und Obmann seiner Fraktion im Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages, Ingbert Liebing, MdB, mit Kollegen aus der Arbeitsgruppe Tourismus der CDU/CSU-Fraktion unterwegs in Kopenhagen und Stockholm. Zahlreiche Gespräche und Informationsbesuche über den Tourismus in Skandinavien und insbesondere die Werbung für Urlaub in Deutschland in Skandinavien standen auf dem Programm.

Mit dem Geschäftsführer der Hafen- und Entwicklungsgesellschaft Rostock, Dr. Ulrich Bauermeister, wurden insbesondere Fragen des Kreuzfahrt- und Fährtourismus erörtert. Auf der Fahrt mit der Fähre von Rostock nach Gedser informierten Vertreter der Fährreederei Scandlines GmbH über die Bedeutung des Passagierverkehrs für den Tourismus.

In Kopenhagen stand zunächst ein Arbeitsessen in der Residenz des deutschen Botschafters Dr. Christoph Jessen an, an dem auch der Chefredakteur des „Nordschleswiger“, der Zeitung der deutschen Minderheit in Nordschleswig, teilnahm. Liebing nutzte die Gelegenheit, um die aktuelle Debatte über das deutsch-dänische Verhältnis im Grenzgebiet angesichts der Sparbeschlüsse in Kiel und Berlin zu thematisieren.

Im weiteren Verlauf des Programms in Kopenhagen und in Stockholm fanden insbesondere Gespräche mit den jeweiligen Vertretungen der Deutschen Zentrale für Tourismus statt, die für die Deutschlandwerbung im Ausland zuständig ist. Bernd Häsler in Kopenhagen und Iris Müller in Stockholm informierten über die Aktivitäten der DZT, die im Wesentlichen aus Bundesmitteln finanziert wird. Entgegen manchem internationalen Trend in der Finanz- und Wirtschaftskrise sei in Skandinavien ein steigendes Interesse an Deutschland mit entsprechenden gestiegenen Übernachtungszahlen zu verzeichnen.

Weitere Gesprächspartner in Kopenhagen war das Unternehmen NOVASOL, größter Ferienhausanbieter in Dänemark, der inzwischen auch in Deutschland und in anderen europäischen Ländern als Ferienhausvermieter auftritt, sowie die dänische Tourismuszentrale „Visit Denmark“.

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Tourismus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion kehrten von ihrer Reise zurück mit dem Eindruck, dass gerade in Skandinavien ein wachsendes Potenzial für Tourismus in Deutschland bestehe. Dazu seien gute Verkehrsverbindungen zwingende Voraussetzung, stellte Ingbert Liebing nach der Reise fest. Interessant sei, dass selbst die Fährreederei Scandlines die geplante Fehmarnbeltbrücke nicht als Gefahr empfinde. Vielmehr werde sie ihre Aktivitäten von der Vogelfluglinie stärker auf andere Linien verlagern, z. B. Rostock – Gedser, womit weiter wachsenden Verkehren zu rechnen sei. Für ihn selbst stelle auch die Fehmarnbeltquerung ein wichtiges Element dar, um Skandinavien besser an Deutschland und Europas Zentren anzubinden.

www.ingbert-liebing.de

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