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Bundeswehr bleibt stark an der Westküste

26. Oktober 2011

Zu den Stationierungsentscheidungen für die Bundeswehr, die Bundesverteidigungsminister Dr. Thomas de Maiziére heute bekannt gegeben hat, erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete für Nordfriesland und Dithmarschen-Nord, Ingbert Liebing, MdB:

„Die Bundeswehr bleibt stark an der Westküste vertreten. Husum und Heide bleiben mit ihren Einheiten erhalten, und auch in Stadum bleibt die Truppe mit über 1.000 Dienstposten. In Husum bleibt das einzige Spezialpionierbataillon in Deutschland erhalten, Speyer wird aufgelöst. Das ist eine gute Nachricht. Damit bleibt die Bundeswehr auch wichtiger Partner in der Region für den Katastrophenschutz, eine lebenswichtige Aufgabe gerade hier an der Westküste. Dafür hat sich vor allem Ministerpräsident Peter Harry Carstensen erfolgreich eingesetzt.

Bitter ist die Nachricht für Seeth. Die Entscheidung zur Schließung ist umso erstaunlicher, da im Gegensatz zu anderen Standorten hier noch in den vergangenen Monaten Investitionen getätigt wurden.

Die Schließung von Depots in Bargum, Ladelund und Bramstedtlund ist sicherlich auch schmerzhaft für die Region, aber kommt nicht überraschend, da schon seit Jahren über Veränderungen in der Logistik bei den Lagern und Depots beraten wird.

Die Bundeswehr ist in Schleswig-Holstein so stark wie in keinem anderen Bundesland vertreten. Innerhalb Schleswig-Holsteins ist die Westküste extrem bundeswehrstark. Deswegen war es selbstverständlich, dass bei einem 25 prozentigen Truppenabbau auch hier Einschnitte erfolgen. Im Vergleich zu anderen Standorten im Land sind wir aber gut davon gekommen, Nordfrieslands und Dithmarschens relativer Anteil innerhalb Schleswig-Holsteins steigt sogar.“

www.ingbert-liebing.de

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