Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat mittels seiner Fördermaßnahmen im Bereich der beruflichen Bildung dazu beigetragen, dass in Deutschland seit dem 1. April 2008 das Berufsorientierungsprogramm in überbetrieblichen Berufsbildungsstätten und vergleichbaren Bildungsstätten etabliert werden konnte. Für den Zeitraum bis 2013 hat das Ministerium mehr als 58 Millionen Euro bewilligt. Bereits über 100.000 Jugendlichen wurde die Chance gegeben, einen Einblick in die Arbeitswelt dualer Ausbildungsberufe zu erhalten.
Wie der CDU-Bundestagsabgeordnete für Nordfriesland Ingbert Liebing mitteilt, sind es im Kreis Nordfriesland seit November 2010 insgesamt 1062 Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule Husum Nord, der Gemeinschaftsschule Viöl/Ohrstedt und der Regionalschule Mildstedt mit den 7. und 8. Klassen, die an dem Orientierungsprogramm in überbetrieblichen Ausbildungsstätten teil nehmen werden. Das Programm erfährt durchweg eine einhellig positive Resonanz aller Beteiligten: der Jugendlichen, der Ausbilder und der Lehrkräfte. Durch die praktischen Erfahrungen in mindestens drei Berufsfeldern erkennen die Schüler die Notwendigkeit schulischen Lernens und sind so im Unterricht motiviert. Besonders in Deutsch und Mathematik sind gute Kenntnisse wichtig, unabhängig davon, welchen Beruf die Schüler später ergreifen. Sie erfahren eine Steigerung ihres Selbstwertgefühls dadurch, dass sie selbst etwas herstellen konnten. Mit Hilfe einer Potenzialanalyse in Klasse 7 sollen die Jugendlichen ihre Neigungen und Stärken erkennen. In Klasse 8 lernen die Jugendlichen zwei Wochen lang mindestens drei Berufsfelder kennen und sind selbst an der Werkbank tätig.
Ingbert Liebing ist sehr zufrieden mit den Fördermaßnahmen im Bereich der beruflichen Bildung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung: „ Durch diese Maßnahmen werden die Schüler ausbildungsfähig. Das ließ in der Vergangenheit teilweise zu wünschen übrig. Auch dem Abbruch einer Ausbildung wird vorgebeugt, da die Schüler verschiedene Berufe ausprobieren können. Dies ist eine Maßnahme von vielen, dem Fachkräftemangel in Deutschland zu begegnen.“
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