
Die Initiative des Auswärtigen Amtes „Schulen: Partner der Zukunft“ hat zum Ziel, ein weltumspannendes Netz aus Partnerschulen aufzubauen, an denen Deutschunterricht gelehrt wird. So sollen Jugendliche aus aller Welt die Chance erhalten, eine Bindung zur deutschen Kultur und Sprache aufzubauen und sich am deutschen Bildungswesen zu orientieren. Der Sommerjugendkurs des Goethe-Instituts in St. Peter-Ording ist ein Teil der Initiative. Die Jugendlichen, die dieses Jahr aus insgesamt 14 Nationen kamen, darunter Weißrussland, Kamerun, der Türkei und den USA, nahmen an Sprachkursen und Workshops teil und verbesserten ihre Kenntnisse der deutschen Sprache.
Ingbert Liebing, CDU-Bundestagsabgeordneter für Nordfriesland und Dithmarschen-Nord, begrüßte die Teilnehmer und stellte sich gerne ihren zahlreichen Fragen. Diese reichten von Umweltthemen über Außenpolitik bis hin zum beruflichen Werdegang des Bundestagsabgeordneten. Liebing wollte seinerseits von ihnen wissen, welche Eindrücke die Teilnehmer von Deutschland gewonnen haben. „Jeder einzelne der Gäste wird auch ein Botschafter für Deutschland in seiner Heimat werden“, meinte Liebing. Viele waren positiv von dem Programm des Goethe-Instituts überrascht. Denn neben den Sprachkursen wird den Teilnehmern auch eine umfangreiche Freizeitgestaltung angeboten. So besichtigten die Gäste Windkraftanlagen, erkundeten das Weltnaturerbe Wattenmeer und nahmen an Begegnungen mit anderen Jugendgruppen teil. Liebing zeigte sich von dem großen Interesse der jungen Menschen an politischen Themen und deren Kenntnissen über Deutschland beeindruckt.
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