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Kreis Dithmarschen und Bundesbildungsministerium fördern erfolgreichen Einstieg in Berufsausbildung

13. Dezember 2010

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Programm „Perspektive Berufsabschluss“ aus Bundesmitteln und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) im Rahmen der ESF-Förderperiode 2007 bis 2013. Die Fördersumme beträgt für den Förderzeitraum insgesamt 67 Mio. Euro, einschließlich der ESF-Kofinanzierung. Davon profitiert jetzt auch der Kreis Dithmarschen mit einem eigenen Projekt, das im September 2010 begonnen hat. Darauf weist der CDU-Bundestagsabgeordnete für Dithmarschen-Nord Ingbert Liebing hin.

Das Programm trägt dazu bei, dass alle jungen Menschen die Chance auf eine abgeschlossene Berufsausbildung erhalten. Unterstützt wird der erfolgreiche Einstieg in eine Berufsausbildung („Regionales Übergangsmanagement“), aber auch die Nachqualifizierung im Sinne einer zweiten Chance („Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung“). Dazu werden alle Akteure „an einen Tisch“ gebracht; Kommune, Agentur für Arbeit, Jugendamt, Migrantenvertretungen, Schulamt und Kammern der Wirtschaft. Durch verschiedene Maßnahmen wie Analyse der Bedürfnisse sowie zielgruppengerechte Ausbildung wird Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Förderbedarf der Übergang von der Schule in die Ausbildung erleichtert. Wichtig ist auch, Informationen darüber leichter zugänglich zu machen und die Eltern möglichst mit einzubeziehen.

Bisher wurden seit 2008 insgesamt 49 Projektregionen gefördert. In der jetzt beginnenden, neuen Förderrunde werden weitere 48 Regionen, darunter Dithmarschen, gefördert.
Koordiniert wird das Projekt „Regionales Übergangsmanagement“ in Dithmarschen durch den Fachdienst Zentrale Sozialdienste und Gesundheit (Kreisverwaltung Dithmarschen). Das Projektvolumen beträgt 331.692 Euro einschließlich ESF-Anteil. Die Maßnahme läuft bis August 2013.

Liebing beurteilt das Projekt sehr positiv: „Jungen Menschen, die es ohne Förderung nicht oder nur sehr schwer schaffen würden, eine Ausbildung zu absolvieren, wird hier effizient und unmittelbar geholfen. So wird einerseits das Risiko, ohne Abschluss und damit möglicherweise arbeitslos zu sein, verringert und andererseits wird so dem regionalen Fachkräftemangel entgegen gewirkt. Das wird sich langfristig auszahlen.“

 

 

www.ingbert-liebing.de

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