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Liebing: Walschutz verdient keinen schlechten Kompromiss

24. Juni 2010

Der CDU-Bundestagsabgeordnete und zuständige Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Meeresumweltschutz, Ingbert Liebing, begrüßt, dass der umstrittene Kompromissvorschlag, der auf der diesjährigen Walfangkonferenz in Marokko zur Abstimmung stand, keine Mehrheit gefunden hat. „Auch wenn der Vorschlag des chilenischen Vorsitzenden einige unterstützenswerte Aspekte enthielt, stand er nicht im Einklang mit der Forderung des Deutschen Bundestages nach Einstellung des kommerziellen Walfangs“, so Liebing. Aus diesem Grund hatte sich der Deutsche Bundestag auf Initiative der Unionsfraktion am 10. Juni 2010 fraktionsübergreifend dafür ausgesprochen, den vorliegenden Vorschlag abzulehnen.

„Trotz der Freude über das Scheitern des inakzeptablen Kompromissvorschlages bedauere ich jedoch“, so der CDU-Abgeordnete, „dass es auf internationaler Ebene ein weiteres Mal nicht gelungen ist, den Status quo zu Gunsten eines besseren Schutzes der Wale zu verändern. Insgesamt ist es im Sinne eines konsequenten Walschutzes jedoch sinnvoller, anstelle eines schlechten gar keinen Kompromiss zu erzielen.“ Statt dessen sollte nach Ansicht Liebings nun mit Blick auf die nächste IWC-Jahreskonferenz 2011 mit dem Ziel weiter verhandelt werden, eine Perspektive auf die völlige Beendigung des kommerziellen Walfangs zu eröffnen.

„Ausdrücklich anerkennen möchte ich die Verhandlungsposition der Deutschen Bundesregierung, die das Votum des Deutschen Bundestages aktiv auf internationaler Ebene vertreten hat und erfolgreich dazu beigetragen hat, ein Maximum an Walschutz zu ermöglichen“, erklärte Liebing abschließend.

www.ingbert-liebing.de

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