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Liebing führt Gespräche und informiert sich auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin

10. März 2011



Ingbert Liebing mit dem ägyptischen Tourismusminister Mounir Fakhry Abdel-Nour

Nach einem zweitägigen Besuch auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete für Nordfriesland und Dithmarschen-Nord, Ingbert Liebing, MdB, der auch Obmann seiner Fraktion im Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages ist:

„Die deutsche Tourismusbranche hat sich stark und innovativ auf der ITB präsentiert. Der Tourismus in Deutschland ist gut durch die globale Wirtschafts- und Finanzkrise gekommen. Die Deutschen haben Zutrauen in die Zukunft und reisen wieder gern. Es ist gut, dass die Branche mit Optimismus nach vorn blicken kann.

Der erstmals gemeinsame Auftritt von Schleswig-Holstein und Hamburg ist ein Erfolg. Es ist gut, dass der Norden enger zusammen rückt. Dafür leistet unsere Landesmarketingorganisation TASH gute Arbeit. Es gibt keinen vernünftigen Grund, sie in Frage zu stellen. Die ITB hat ihre Notwendigkeit nochmals unterstrichen. Hierfür wird auch eine Grundfinanzierung des Landes unverzichtbar bleiben.“ Dies sei auch angesichts der verhaltenen Wachstumszahlen des schleswig-holsteinischen Tourismus umso wichtiger, damit das Land nicht gegenüber den Wettbewerbern in Deutschland zurückfalle.

Liebing hatte auf der ITB Gespräche mit der TASH, IHK, Tourismusverbänden und Ausstellern aus Schleswig-Holstein, aber auch gemeinsam mit Kollegen aus dem Tourismusausschuss die Stände anderer Bundesländer und anderer Nationen besucht sowie mit der DZT über die Perspektiven des Deutschlandmarketings im Ausland diskutiert.

Gemeinsam mit seinen beiden Fraktionskollegen, dem Vorsitzenden des Tourismusausschusses Klaus Brähmig, MdB, und der tourismuspolitischen Sprecherin Marlene Mortler, MdB, hatte Liebing auch ein Gespräch mit dem neuen ägyptischen Tourismusminister Mounir Fakhry Abdel-Nour geführt. Liebing zeigte sich beeindruckt, dass Ägypten auf der ITB die Revolution sofort offensiv in die Werbung aufgenommen hat. Während der ägyptische Minister um Unterstützung beim Wunsch nach Absenkung der Luftverkehrsabgabe für Flüge nach Ägypten warb, zeigte sich Liebing überzeugt, dass die Touristen am ehesten nach Ägypten zurückkehren, je früher Sicherheit und dauerhafte demokratische Reformen gesichert seien.

Ein Diskussionsthema auf der ITB war natürlich auch der reduzierte Mehrwertsteuersatz und der von der FDP angekündigte Vorstoß, die Reduzierung wieder aufzuheben. Liebing steht weiterhin zur Mehrwertsteuersenkung, denn sie hat zu einem wesentlichen Teil zum Boom im Tourismus in Deutschland beigetragen, eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Beherbergungsbetriebe gegenüber denen anderer EU-Staaten erreicht und die Stärkung von Innovationen in den Betrieben und sinkende Preise für die Gäste bewirkt. Die Branche hat Wort gehalten: Bisher wurden 860 Millionen Euro investiert und 6.200 Arbeitsplätze geschaffen. Jedes dritte Hotel hat seine Preise um durchschnittlich 6,5 Prozent gesenkt.

„Wenn jetzt die gerade vor einem Jahr eingeführte Regelung rückgängig gemacht würde, wären all die Betriebe die Leidtragenden, die im Vertrauen auf die Regelung investiert und Kredite aufgenommen haben. Es ist zu befürchten, dass zahlreiche Unternehmen dann diese Kredite nicht mehr bedienen könnten und in die Insolvenz getrieben würden“, erklärte der CDU-Politiker unablässig auf der ITB in seinen Gesprächen. Gerade für das Tourismusland Schleswig-Holstein sei diese Maßnahme ein Vorteil, da mehr Geld im Land bleibe und hier investiert werde, betonte Liebing abschließend.

  

www.ingbert-liebing.de

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