
Direkt nach der Wahl zum Bundespräsidenten im dritten Wahlgang
der Bundesversammlung am gestrigen Donnerstag gratulierte der CDU-Bundestagsabgeordnete für Nordfriesland und Dithmarschen-Nord, Ingbert Liebing, MdB, Präsident Christian Wulff zu seiner neu-en Aufgabe. „Alles Gute, viel Glück und Gottes Segen“ habe er ihm gewünscht, sagte Liebing, der Wulff seit über 30 Jahren persönlich kennt. Wulff hatte Liebing im vergangenen Jahr im Bundestagswahlkampf mit einer Veranstaltung in Husum unterstützt.
„Ich hätte mir das Ergebnis einer absoluten Mehrheit aus dem 3. Wahlgang bereits im 1. Wahlgang gewünscht“, gab Liebing zu. Andererseits habe der Ablauf des Wahltages gezeigt, dass die Abstimmung in der Wahlkabine frei war und keiner Freigabe bedurfte, weil sie immer frei gewesen ist, sagte der CDU-Politiker.
Deshalb halte er nichts von Schuldzuweisungen zwischen den Koalitionspartnern. Diejenigen, die jedoch aus den eigenen Reihen gegen Wulff gestimmt hätten, weil sie ein Zeichen gegen das schlechte Erscheinungsbild der Koalition setzen wollten, hätten genau dieses Bild verstärkt. Dabei kritisierte Liebing diejenigen, die in den vergangenen Wochen immer viel gefordert hatten, die Bundespräsidentenwahl dürfe nur eine Gewissensentscheidung sein und keine Parteitaktik. Dies seien oftmals die gleichen, die das Wahlergebnis jetzt als Niederlage der Koalition interpretieren.
Liebing zeigte sich überzeugt, dass Wulff seine Fähigkeit, Menschen zusammen zu führen, als Bundespräsident positiv einsetzen könne. „Ich freue mich auf die Präsidentschaft von Christian Wulff“, erklärte Ingbert Liebing.
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