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Liebing sensibilisiert Unions-Energiepolitiker für Probleme beim Ausbau der Windenergie

16. Mai 2011

Eine umfangreiche Anhörung zur Zukunft der Windkraft in Deutschland hat der Koordinationskreis Energie der CDU/CSU-Bundestagsfraktion durchgeführt. An der Sitzung nahmen verschiedene Sachverständige aus der Windenergiebranche teil. Vor dem Hintergrund der anstehenden Novellierung der Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) wurde diskutiert, an welchen Stellschrauben die Politik wie drehen muss, um den Ausbau der Windenergie in Deutschland zu unterstützen.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete für Nordfriesland und Dithmarschen-Nord, Ingbert Liebing, nahm ebenfalls an der Sitzung teil und nutzte die Gelegenheit, positive Erfahrung aus seiner Sicht einfließen zu lassen und für aktuelle Probleme zu sensibilisieren.

„Die Windenergie spielt in den Plänen der Bundesregierung eine tragende Rolle beim Einstieg in das regenerative Zeitalter. Dabei brauchen wir Windkraft Onshore wie Offshore. Die kurzfristigen schnelleren Potenziale liegen aber an Land, sie sind auch kostengünstiger. Für Offshore-Windenergie kommt es nun darauf an, dass das geplante 5 Mrd. Euro-Kreditprogramm der KfW so schnell wie möglich abrufbar ist. Die bereits genehmigten 22 Windparks in Nord- und Ostsee müssen endlich gebaut werden.

Neben dem beschleunigten Netzausbau müssen auch bürokratische Hindernisse innerhalb der Genehmigungsverfahren abgebaut werden. Das gilt vor allem für das Problem der Nachtbefeuerung als ein Haupthindernis für größere Windkraftanlagen. Die Sachverständigen haben deutlich gemacht, dass das Problem inzwischen technisch zu lösen ist.

Wir brauchen schnelle Lösungen, damit moderne größere Anlagen mit 130 oder 150 Metern Höhe gebaut werden können, die 30 bzw. 50 Prozent mehr Leistung erbringen. Wir können es uns nicht erlauben, bei 100 Meter Höhe aufzuhören und veraltete Technik von gestern neu zu bauen.“

www.ingbert-liebing.de

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