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Liebing setzt sich für den Erhalt des traditionsreichen Schenkelbrandes bei Pferden ein

22. März 2011

Das Holsteiner Reitpferd ist weit über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinaus bekannt und für seine guten Eigenschaften berühmt; jetzt soll sein „Markenzeichen“, eine harmlose Brandkennzeichnung am Schenkel der Tiere abgeschafft werden. Ingbert Liebing informierte sich daher über die völlige Schmerzfreiheit dieser Prozedur bei einer Informationsveranstaltung mit Vorführung des Schenkelbrandes bei Fohlen, durchgeführt von den Zuchtverbänden aus Holstein, Hannover und der Trakehner. Zusammen mit vielen anderen Bundestagsabgeordneten konnte er sich davon überzeugen, dass die kurze und überaus harmlose Prozedur den Tieren keinen Schaden zufügt. Liebing setzt sich im Rahmen seiner Arbeit im Deutschen Bundestag für den Erhalt der traditionsreichen Kennzeichnung der Pferde ein, denn die alternative Kennzeichnung mit einem Transponder unter der Haut der Tiere kann Blutungen und Schmerzen verursachen, erheblich wandern und langfristig zu Tumoren führen, ist außerdem leicht manipulierbar.

"Es ist bedauerlich, dass unter dem Deckmantel des Tierschutzes eine langjährige gut bewährte Tradition nun abgeschafft werden soll. Die Pferdezüchter hegen und pflegen ihre wertvollen Tiere, nichts läge ihnen ferner, als diese mit unsinnigen Prozeduren zu quälen", so Liebing. Die mit dem - einmaligen und nur etwa eine Sekunde dauernden - Anbringen des Schenkelbrandes verbundene Beeinträchtigung des Pferdes ist gering. Erste Ergebnisse veterinärmedizinischer Untersuchungen zeigen, dass die Belastung mit dem unbedenklichen Scheren der Pferde vergleichbar sind. Auch Lanzeitfolgen für die Pferde werden nicht beobachtet.

www.ingbert-liebing.de

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