Für die Bundeswehrstandorte in Nordfriesland und Dithmarschen hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Ingbert Liebing, MdB, beim neuen Bundesverteidigungsminister Dr. Thomas de Maizière geworben. Der Minister war Gast in der jüngsten Sitzung der Landesgruppe der CDU-Bundestagsabgeordneten aus Schleswig-Holstein.
Liebing wies während dieses Gespräches auf die besondere Situation an der Westküste hin: „Die Bundeswehr hat gerade hier an der Küste eine wichtige Funktion im Katastrophenschutz“, erklärte Ingbert Liebing. Der Verteidigungsminister hatte gegenüber dem CDU-Abgeordneten die Rahmenbedingungen skizziert, in denen die Bundeswehrreform stattfindet. Dafür wolle er sich bis zu den Standortentscheidungen drei Monate mehr Zeit nehmen. Liebing: „Damit werden wir gegenüber der ursprünglichen Zeitplanung, die die Standortentscheidungen für Juni vorgesehen hatte, bis in den Herbst hinein Geduld aufbringen müssen. Konzentration auf die Armee im Einsatz, Attraktivitätsprogramme zur Gewinnung des freiwilligen Nachwuchses, Auswirkungen auf den zivilen Bereich der Wehrverwaltung und Finanzierbarkeit erforderten noch genauere Untersuchungen. Insofern sei es gut, dass sich der neue Verteidigungsminister mehr Zeit nimmt, die Standortentscheidungen nun statt im Juni erst im Herbst zu treffen.
Liebing machte deutlich, dass eine in sich schlüssige Strategie bei der Umbildung der Bundeswehr von Nöten ist. Eine Reform aus einem Guss, wie der neue Verteidigungsminister sie anstrebe, sei vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Aufgaben, die künftig von der Bundeswehr zu bewältigen seien, erstrebenswert.
„Ich hoffe auch, dass die Bundewehr künftig weiterhin in der Fläche präsent bleibt und so wenig Standorte wie möglich geschlossen werden. Die jungen Menschen brauchen weitere Anreize, sich für die Bundeswehr als Arbeitgeber zu entscheiden. Dazu gehören ebenso berufsfördernde Maßnahmen nach der Zeit in der Bundeswehr wie heimatnahe Einsatzmöglichkeiten neben den Auslandseinsätzen“, so der CDU-Politiker abschließend.
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