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Unions-Küstenparlamentarier sehen Realisierung einer festen Fehmarnbeltquerung auf gutem Weg

17. Juni 2010

Die Mitglieder des Arbeitskreises des CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag nutzten heute einen Besuch des Unternehmens Femern A/S, um sich über den Stand der Realisierung einer festen Fehmarnbeltquerung und die damit verbundenen Chancen für Norddeutschland zu informieren. Die Femern A/S wurde vom dänischen Verkehrsminister im Jahr 2009 mit der Durchführung von Vorbereitungsarbeiten, Untersuchungen und der Bauprojektierung des europäischen Großvorhabens beauftragt. Als Vertreter von Femern A/S begrüßte der Vorsitzende des Arbeitskreises, Ingbert Liebing, MdB, den Leiter der Unternehmenskommunikation, Ajs Dam, den Senior Adviser Public Communication, Tarik Shah, und die Pressesprecherin für Deutschland, Inga Karten.


Von links nach rechts: Ingbert Liebing, MdB (Vorsitzender des Arbeitskreises
Küste der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag), Ajs Dam (Leiter
Unternehmenskommunikation A/S Femern), Inga Karten (Pressesprecherin
Deutschland A/S Femern) und Tarik Shah (Senior Advisor Public
Communication A/S Femern).

„Trotz aller Bedenken und offener Fragen steht außer Frage, dass es sich beim geplanten Bau einer festen Fehmarnbeltquerung um eine europäische Vision handelt, die wir unterstützen. Die deutsch-dänische Initiative trägt dazu bei, eine Lücke in der Infrastruktur zu schließen und Dänemark besser an den Festlandsockel anzuschließen. Diese Verbindung birgt aber nicht nur Chancen für die skandinavischen Länder, sondern beinhaltet auch erhebliche Entwicklungspotenziale für Norddeutschland“, so Ingbert Liebing. Positive
sozioökomische Effekte (wie neu entstehende Arbeitsplätze an den geplanten Produktionsstätten), Zeiteinsparungen für Passagiere und Güterverkehr sowie die Verbesserung des Eisenbahnverkehrs machen nach Einschätzung des 100%igen dänischen Staatsunternehmen Femern A/S aus der Verbindung einen Wachstumsmotor für den Austausch zwischen Deutschland und Skandinavien. In diesem Zusammenhang konnte der örtliche Bundestagsabgeordnete Ingo Gädechens von einer wachsenden Zustimmung in der Bevölkerung für das Projekt berichten. Dies zeigt, so Gädechens, dass die mit dem Projekt verbundenen Chancen im Vordergrund stehen.

Angesichts der mit dem Projekt verbundenen Chancen für die regionale Entwicklung erwartet Femern A/S von Deutschland und seinen politisch Verantwortlichen, dass diese ihr Engagement wie bisher zu Gunsten des Projekts fortsetzen und die Einhaltung des Zeitplans sicher stellen. Hierfür sei insbesondere das Genehmigungsverfahren in Deutschland und die schnelle Fertigstellung der Hinterlandanbindungen von Relevanz. Hierzu erklärte Liebing: „Es ist gut, dass der deutsch-dänische Staatsvertrag in der vergangenen Legislaturperiode unterzeichnet wurde. Nun gilt es, die richtigen Weichen für die Umsetzung des Projekts zu stellen, um das Potenzial optimal zu nutzen. Der Wunsch von Femern A/S, die Hinterlandanbindungen zügig zu planen, ist bei unserem Parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann in guten Händen.“ Der anwesende Parlamentarische Staatssekretär sagte den Unternehmensvertretern zu, dass die Hinterlandanbindungen auf deutscher Seite rechtzeitig finanziert und fertiggestellt würden.

Abschließend informierte Femern A/S die norddeutschen Abgeordneten darüber, dass noch intensiv darüber diskutiert werde, ob die Verbindung in Form eines Tunnels oder einer Brücke gebaut werde. Während für eine Schrägseilbrücke 4,5 Mrd. Euro veranschlagt würden, würden für die Tunnellösung Kosten in Höhe von 5,5 Mrd. Euro entstehen. Insgesamt habe das Unternehmen aber das Gefühl, sich bei der Projektrealisierung auf einem guten Weg zu befinden. Die Küstenkreismitglieder dankten dem Unternehmen für die frühe Einbindung
der deutschen Seite in alle Planungsprozesse und wünschten dem Projekt weiterhin gutes Gelingen.

www.ingbert-liebing.de

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