In seiner heutigen Sitzung war der Arbeitskreis Küste der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu Gast bei Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, um über norddeutsche Bahnprojekte zu sprechen. „Heute wurde der Eindruck bestätigt, dass mehr Mittel für den Ausbau der norddeutschen Infrastrukturprojekte benötigt werden. Dabei geht es vorrangig um den Bau der Y-Trasse, die Realisierung der Fehmarnbelt-Querung und die Hinterlandanbindung des JadeWeserPorts“, so der Vorsitzende des Küstenkreises, Ingbert Liebing MdB. Für zusätzliche Infrastrukturinvestitionen warb auch der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn und stieß dabei auf Verständnis bei den Unions-Küstenparlamentariern, die ihm gegenüber ihr starkes Interesse am Infrastrukturausbau in Norddeutschland kommunizierten.
Mit Blick auf das jüngste Winter-Chaos im Eisenbahnverkehr erklärte Dr. Rüdiger Grube, dass die größte Herausforderung nun darin bestünde, Produkte und Technik in Ordnung zu bringen. In diesem Zusammenhang wies er aber auch darauf hin, dass
• die Deutsche Bahn in diesem Fall höherer Gewalt ausgesetzt gewesen sei,
• unverschuldet mit technisch-konstruktiven Mängeln an den Zügen zu kämpfen gehabt habe und
• beispielsweise aufgrund langer Beschaffungszeiträume keine schellen Lösungen präsentieren könne.
Hierzu erklärte Ingbert Liebing MdB abschließend: „Mobilität ist ein zentrales und drängendes Thema für die Menschen. Deshalb ist es von Bedeutung für die Öffentlichkeit, dass die Deutsche Bahn verständlich erklärt, wo die Probleme liegen. Dies ist heute geschehen und ich habe den Eindruck gewonnen, dass Herr Dr. Grube und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter intensiv nach sauberen Lösungen suchen und bestehende Probleme abarbeiten.“
Bild zur freien Verwendung, von links nach rechts: Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, und Ingbert Liebing MdB, Vorsitzender des Arbeitskreises Küste der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
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