In seiner heutigen Sitzung traf der Arbeitskreis Küste der CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit dem Vorsitzenden des Wirtschaftsverbands Windkraftwerke e.V. (WVW), Herrn Dr. Wolfang von Geldern, und seinem Stellvertreter, Herrn Lothar Schulze, zusammen. Vor dem Hintergrund der aktuellen energiepolitischen Debatte und der anstehenden Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) wurde diskutiert, wie die politischen Rahmenbedingungen aussehen müssen, um den künftigen Ausbau der Windenergie zu unterstützen.
Hierzu erklärt der Vorsitzende des Küstenkreises, Ingbert Liebing MdB: „Der Energieträger Wind wird eine zentrale Rolle bei der Neuausrichtung der deutschen Energiepolitik spielen. Um die selbstgesteckten Ziele der Energiewende erreichen zu können, brauchen wir Windkraft Onshore wie Offshore.“
Die Vertreter des WVW machten deutlich, dass
- der vorliegende Referentenentwurf zur Novellierung der EEG-Novelle die Gefahr berge, den Ausbau der Windenergie an Land auszubremsen,
- bei den Anlagenpreisen und Projektnebenkosten im Gegensatz zur Annahme des Referentenentwurfs keine Entspannung zu verzeichnen sei,
- bürokratische Hürden, die unter anderem zur Höhenbegrenzung von Windkraftanlagen führen, abgebaut werden müssen,
- mit Blick auf vorgeschlagene Veränderungen beim Repowering- und Systemsdienstleistungs-Bonus sowie bei der geplanten Verschärfung der Degression substantielle Verbesserungen zu Gunsten der Onshore-Windkraft erzielt werden müssen.
Hierzu erklärte Liebing MdB abschließend: „Offshore-Wind ist wichtig, aber die kurzfristig schnelleren Potenziale der Windkraft liegen an Land. Onshore-Windenergie ist zudem kostengünstiger als Offshore-Windenergie. Die Unions-Küstenparlamentarier treten dafür ein, dass im Zuge der EEG-Novelle die notwendigen Rahmenbedingungen für einen dynamischen Ausbau der Windenergie geschaffen werden.“
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