In seiner heutigen Sitzung traf der Arbeitskreis Küste der CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit dem Intendanten des Norddeutschen Rundfunks (NDR), Lutz Marmor, zusammen. Neben den neuen Herausforderungen, denen der öffentlich-rechtliche Rundfunk in der digitalen Medienwelt gegenüber steht, und der neuen Rundfunkgebühr stand die aktuelle mediale Berichterstattung aus Japan im Mittelpunkt der Diskussion.
Hierzu erklärt der Vorsitzende des Küstenkreises, Ingbert Liebing MdB: „Nicht nur der NDR-Intendant, auch die Unions-Küstenparlamentarier sind voll des Lobes und der Anerkennung mit Blick auf die Fernseh- und Hörfunk-Korrespondenten des NDR, die derzeit unter schwierigsten Bedingungen aus den japanischen Katastrophengebieten berichten und uns auf der Basis seriöser Berichterstattung mit aktuellen Informationen versorgen. Angesichts der aktuellen Gefährdungslage begrüßt der Küstenkreis, dass der NDR ständig die Sicherheit seiner vor Ort agierenden Korrespondenten und ihrer Teams überprüft. Ihre Sicherheit muss trotz des großen Informationsbedürfnisses oberste Priorität haben.“
Die Einführung des neuen Modells der Rundfunkgebühr, das ab 2013 in Deutschland in Kraft tritt und die GEZ-Gebühr ablöst, bezeichnete Marmor als richtigen und zukunftsweisenden Schritt, der dazu beitrage, das Beitragssystem deutlich zu vereinfachen. Dabei sei er der Überzeugung, so Marmor, dass vor dem Hintergrund des fairen Preis-Leistungs-Verhältnisses in Form von weniger als 60-Cent pro Tag bei einem entsprechend großen Programmangebot die Erhebung von Gebühren grundsätzlich gerechtfertigt sei.
Abschließend erklärte Liebing: „Der NDR hat seinen festen Platz im Norden: Nicht nur als wichtiger Arbeitgeber, sondern auch wegen seiner Heimatverbundenheit. Diese gibt den Menschen die Möglichkeit, sich regional zu binden. Gerade in Zeit einer zunehmenden Globalisierung ist dies von großer Bedeutung.“
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